Sind Helgoland und seine Düne bald verbunden?
Eins und eins macht zwei – oder doch nicht? Helgoland soll nahezu verdoppelt werden, ein Projekt der Unmöglichkeit oder nahe Zukunft? Der Hamburger Unternehmer Arne Weber will Helgoland mit seiner vorgelagerten Düne verbinden. Dieses ehrgeizige Projekt des Weber-Unternehmens bestätigt auch sein Sprecher Arne von Maydell, welcher Helgoland in einem Interview als „Juwel der Nordsee“ bezeichnet hat. Und genau dieses Juwel soll nun wachsen. Auf diesem neu entstehenden Land könnten Hotels gebaut werden, um den Tourismus neu anzukurbeln. Auch die Möglichkeit einer Erweiterung der Landebahn lässt Maydell dabei nicht außer Acht, denn dieser Ausbau würde größeren Flugzeugen die Möglichkeit zur Landung geben.
Großes Vorhaben: Landgewinnung um 100 Hektar
Es liegen sogar schon erste Anfragen für Liegeplätze von Kreuzfahrtschiffen vor. Durch die Landgewinnung könnte man Ausgleichsflächen nutzen, um die Hauptinsel sanieren zu können, betonte Weber. Dieses Vorhaben würde Helgoland etwa einen Landzuwachs von 100 Hektar bescheren und die vor gut 300 Jahren von der Hauptinsel getrennte Düne durch eine Landgewinnung mittels Spundwand wieder mit Helgoland verbinden. Der Bürgermeister Frank Botter hält das auch für nicht unrealistisch, schließlich hat die Universität Hamburg das Projekt mit seinen Kosten von rund 80 Millionen Euro für machbar erklärt.